RILE Academy - Ihr Aus- & Fortbildungspartner

Warum RILE Academy?

Gerade jetzt wird es immer wichtiger, Lizenzen, Unterweisungen und Schulungszertifikate vorzuweisen. Wir sind Ihr professioneller Weiterbildungspartner! Unsere langjährigen und qualifizierten Trainer bieten Ihnen ein umfassendes Schulungsangebot.

Unser Trainer-Team unterstützt Sie im Bereich Ladungssicherung, Arbeitssicherheit und weiteren Neu- und Weiterbildungen. Durch unser Know-how in Puncto qualifizierende Abschlüsse ist es uns möglich, Ihnen durch unsere Lernformen effiziente, bequeme und praxisnahe Schulungen anzubieten. Neu- und Weiterbildungen sind bei uns nicht nur durch Präsenzschulungen möglich, sondern können auch über unser Onlinetool als E-Learning absolviert werden. Dafür stellen wir Ihnen unseren RILE Organizer zur Verfügung – dieser ermöglicht Ihnen, unsere Seminare und Schulungen auch online zu absolvieren.

Als Bildungsdienstleister sind wir Ihr dauerhafter Partner und Begleiter. Das gemeinsame Ziel ist es, Ihre langfristige und solide Entwicklung zu garantieren.

Kontaktieren Sie uns jetzt per Mail!

 

 

Auszug unserer Schulungen

  • Ladungssicherung gemäß VDI2700 & CTU Code
  • Arbeitssicherheit § 5 (ArbSchG, DGUV Vorschrift 1, BetrSichV)
  • Verantwortliche / r für die Verkehrssicherung von Arbeitsstellen nach MAVS99 innerorts, Land- und Bundesstraßen
  • Verantwortliche / r für die Verkehrssicherung von Arbeitsstellen nach MAVS99 innerorts, Land- und Bundesstraßen sowie Autobahnen
  • Bediener Teleskopmaschinen
  • Gabelstapler & Kräne Neuschulungen
  • Gabelstaplerfahrer
  • Jährliche Unterweisung für Gabelstaplerfahrer gem. DGUV Vorschrift 1
  • Bediener Hubarbeitsbühnen
  • Ladungssicherung Basisschulung VDI 2700
  • jährliche Unterweisung
  • Ladungssicherung im Container nach dem CTU-Code
  • Baumaschinenführer Erd- und Tiefbau Grundkurs
  • Bediener LKW-Ladekran
  • Bediener Brücken – und Portalkran
  • Jährliche Unterweisung für Kranbediener gemäß DGUV Vorschrift 1

Weiterbildung für LKW - Fahrer (BKF) - 5 Module 

Kenntnisbereich 1: Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf Grundlage der Sicherheitsregeln 

Kenntnisbereich 2: Anwendung der Vorschriften 

Kenntnisbereich 3: Gesundheit, Verkehrs- und Umweltsicherheit, Dienstleistung, Logistik

DGUV Vorschrift 1

§4 Unterweisung der Versicherten

(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend §12 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend §12 Absatz Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.


(2) Der Unternehmer hat den Versicherten die für ihren Arbeitsbereich oder für ihre Tätigkeit relevanten Inhalte der geltenden Unfallverhütungsvorschriften und Regeln der Unfallversicherungsträger sowie des einschlägigen staatlichen Vorschriften- und Regelwerks in verständlicher Weise zu vermitteln.

(3) Der Unternehmer nach § 136 Absatz 3 Nummer 3 Alternative 2 Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) hat den Schulhoheitsträger hinsichtlich Unterweisungen für Versicherte nach §2 Absatz 1 Nummer 8 Buchstabe b SGB VII zu unterstützen.

 

 

Verantwortlichkeit bei der Ladungssicherung

Die Pflicht und Verantwortung zur Ladungssicherung wirft immer wieder Probleme auf. Wer ist verantwortlich? – Wer haftet? – Kann die Pflicht zur Ladungssicherung vertraglich geregelt oder delegiert werden? Häufig gestellte Fragen, für deren Beantwortung der Einzelfall betrachtet werden muss.

Der Gesetzgeber weist allen, die am Ladevorgang beteiligt sind, also Frachtführer, Fahrzeughalter, Fahrer, Verlader und Lademeister für die Ladungssicherung bestimmte Verantwortlichkeiten zu. Nach dem Handelsgesetzbuch ist der Verlader für die beförderungssichere, der Frachtführer und damit auch sein Fahrer für die betriebssichere (= verkehrssichere) Verladung verantwortlich, denn der Frachtführer/Fahrer kennt das Fahrzeug und dessen Fahrverhalten, der Verlader kennt die Ware und kann daher am besten beurteilen, wie das Gut gegen Beförderungseinflüsse geschützt, gesichert und hinsichtlich des Schwerpunktes gestapelt werden kann.

Häufig wird der Versuch unternommen, mit Hilfe privatrechtlicher Vereinbarungen jedwede Verantwortung für die Verladung dem Transportunternehmer zu übertragen. Grundsätzlich gilt, dass derjenige, der durch sein Handeln oder Unterlassen die Ursache für einen verkehrsunsicheren Zustand oder für einen Schaden setzt, dafür einstehen muss.

Dabei ist zu unterscheiden:

öffentliches Recht

§ 22 StVO bestimmt, dass die Ladung so zu sichern ist, dass sie nicht verrutschen oder herabfallen kann. Wer dagegen verstößt, wird mit einem Bußgeld geahndet. Gegen diese Vorschrift kann jeder zuwiderhandeln, der für die Ladung verantwortlich ist, auch der Lademeister (OLG Stuttgart).

  • Diese Verantwortung kann nur unter folgenden Voraussetzungen auf den Unternehmer bzw. den Fahrer übertragen werden:
    Es muss der ausdrückliche Auftrag vorliegen, Aufgaben des Auftraggebers in eigener Verantwortung zu übernehmen.
  • Der Transportunternehmer/Fahrer muss fachlich geeignet und in der Lage sein, die Verladung technisch zu übernehmen.
  • Der Verlader muss stichprobenartige Kontrollen durchführen und dokumentieren, ob die übertragenen Pflichten sachgerecht durchgeführt werden.
  • Bei erkannten Sicherheitsmängeln sind Maßnahmen zu ergreifen, um diese abzustellen. Bei Missachtung dieser Kriterien bleibt der Verlader in der Verantwortung und ist neben dem Halter und dem Fahrer bußgeldrechtlich verantwortlich. Die Behörden prüfen von Amts wegen.

Zivilrecht

Die Pflicht zur beförderungssicheren Verladung und zur Ladungssicherung kann vertraglich auf den Frachtführer übertragen werden: eine Vereinbarung über Beladepflichten, die vom Frachtführer gar nicht ausgeführt werden kann, verstößt aber gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. Hat der Absender verladen, obwohl die Verantwortung dafür dem Frachtführer übertragen wurde, so ist auf die tatsächliche Verladung und nicht auf die Rechtspflicht der Verladung abzustellen (aus der amtlichen Begründung zum Transportrechtsreformgesetz).

Hat sich der Frachtführer rechtswirksam zur Übernahme der Ladungssicherung verpflichtet, haftet er für Güter-/Verspätungsschäden aufgrund mangelnder Ladungssicherung. Ist der Verlader zur beförderungssicheren Verladung verpflichtet oder nimmt er sie tatsächlich vor, ist der Transportunternehmer im Falle eines Schadens von der Haftung befreit.